AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren oder Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen der Lumiconsil Konsult und Kommerz GmbH, Schillerstr. 6, 36448 Bad Liebenstein (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden geschlossen werden.
(2) Diese AGB richten sich sowohl an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (nachfolgend „B2C“) als auch an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „B2B“).
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss und Bestellvorgang

(1) Die Präsentation von Waren oder Dienstleistungen auf der Website, in Katalogen oder in sonstigen Medien des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
(2) Der Kunde kann Angebote per Online-Bestellformular, E-Mail, Fax oder Post abgeben. Bei einer Bestellung über das Online-Shopsystem gibt der Kunde durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren oder Dienstleistungen ab.
(3) Der Anbieter kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen, indem er:

  • dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail oder Fax) übermittelt,
  • die bestellte Ware an den Kunden liefert, oder
  • den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert, ist jedoch nach Absendung der Bestellung für den Kunden nicht mehr über die Website des Anbieters abrufbar. Der Kunde hat selbst dafür Sorge zu tragen, den Vertragstext bei Bestellung zu sichern.

§ 3 Preise, Versandkosten und Zahlungsbedingungen

(1) Die angegebenen Preise des Anbieters sind Endpreise und enthalten die gesetzliche deutsche Umsatzsteuer. Sofern das Angebot explizit als B2B-Angebot gekennzeichnet ist, verstehen sich die Preise im Zweifel als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung sowie im Bestellprozess gesondert angegeben.
(3) Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Online-Shop oder im jeweiligen Angebot des Anbieters angegeben werden (z.B. Vorkasse, Kreditkarte, PayPal, Rechnungskauf).
(4) Ist Vorkasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben. Bei Kauf auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(5) Befindet sich der Kunde im Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Für B2B-Kunden beträgt der Verzugszinssatz neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz; für B2C-Kunden beträgt er fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

§ 4 Lieferung, Versandbedingungen und Gefahrenübergang

(1) Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(2) Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an den Anbieter zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt, wenn er den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass der Anbieter ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte.
(3) Sonderregelung B2B: Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware geht auf den Kunden über, sobald der Anbieter die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat (Versendungskauf, § 447 BGB).
(4) Sonderregelung B2C: Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit der Übergabe der Ware an den Verbraucher über (§ 446 BGB).

§ 5 Eigentumsvorbehalt

(1) Gegenüber Verbrauchern (B2C) behält sich der Anbieter das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezählung des geschuldeten Kaufpreises vor.
(2) Gegenüber Unternehmern (B2B) behält sich der Anbieter das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor (erweiterter Eigentumsvorbehalt). Der Unternehmer ist zur Weiterveräußerung der Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb berechtigt; er tritt jedoch bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen Dritte erwachsen, an den Anbieter ab.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen zu.
(2) Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
(3) Das Widerrufsrecht gilt ausdrücklich nicht für Kunden, die Unternehmer (B2B) im Sinne des § 14 BGB sind.

WIDERRUFSBELEHRUNG & MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR

1. Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Lumiconsil GmbH
Schillerstr. 6, 36448 Bad Liebenstein
E-Mail-Adresse: uwe.kuehnert@lumiconsil.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.


2. Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An:
Lumiconsil GmbHLumiconsil GmbH
Schillerstr. 6, 36448 Bad Liebenstein
E-Mail-Adresse: uwe.kuehnert@lumiconsil.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren ()/die Erbringung der folgenden Dienstleistung ()

  • Bestellt am ()/erhalten am (): ___________________________
  • Name des/der Verbraucher(s): ___________________________
  • Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________________________________
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ___________________________
  • Datum: ___________________________

(*) Unzutreffendes streichen.


§ 7 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung.
(2) Sonderregelungen für B2B-Kunden:

  • Ein unwesentlicher Mangel begründet grundsätzlich keine Mängelansprüche.
  • Der Anbieter hat die Wahl der Art der Nacherfüllung (Beseitigung des Mangels oder Lieferung einer mangelfreien Sache).
  • Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Gefahrübergang. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 445a BGB bleiben unberührt.
  • Die gesetzlichen Rügepflichten gemäß § 377 HGB bleiben bestehen. Unterlässt der Kunde die dort geregelte Anzeigepflicht, gilt die Ware als genehmigt.

(3) Die in Absatz 2 geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden aufgrund von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden des Anbieters.

§ 8 Haftungsbegrenzung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Der Anbieter haftet zudem unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung sowie Arglist des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Für Schäden, die durch einfache oder leichte Fahrlässigkeit verursacht werden, haftet der Anbieter nur, sofern diese die Verletzung einer Pflicht betreffen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sog. Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.

§ 9 Schlussbestimmungen, Rechtswahl und Gerichtsstand

(1) Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren (UN-Kaufrecht / CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters in 36448 Bad Liebenstein.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt (Salvatorische Klausel). Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige rechtlich wirksame Regelung als vereinbart, deren Zweck dem der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: 01.06.2026